Gibt es Gott?
  Gott
 

Gott

Gibt es Beweise für Gott?

Die Frage nach Gott ist sehr schwer zu beantworten. Es gibt weder Beweise für, noch Beweise gegen Gott, und kein Mensch hat ihn je gesehen.

Streng Naturwissenschaftlich gesehen kann es Gott nicht geben, da er außerhalb der menschlichen Materie existiert.

"Gott steht für den Gläubigen am Anfang, für den Physiker am Ende allen Denkens." - Max Planck (Deutscher Physiker, Begründer der Quantenphysik)

Aber bedeutet das nun, dass man seinen logischen Verstand über Bord werfen muss, um an Gott glauben zu können? Sicher nicht. Im Gegenteil ist es so, dass viele Forscher erst im Laufe ihres Lebens zu Gott gefunden haben. Es gibt nämlich auch in der wissenschaftlich erforschbaren Welt Hinweise, die auf Gott schließen lassen. Hierfür einige Beispiele:

  • Die Tatsache, dass es ein Universum gibt, lässt sich weder wissenschaftlich noch philosophisch zufriedenstellend erklären.
  • Es gibt keine Wirkung ohne Ursache. Die Kette lässt sich quasi bis zum Urknall zurückverfolgen. Doch welche Ursache hatte der? War Gott der Auslöser?
  • Das Universum hat eine bestimmte logische Ordnung, die sich kaum durch Zufall erklären lässt, sondern auf eine übergeordnete Intelligenz verweist.
  • Die Ordnung des Universums scheint exakt darauf ausgerichtet zu sein, dass auf der Erde Leben entstehen konnte. Es gibt eine ganze Reihe physikalischer Größen, die nur um ein tausendstel anders sein müssten und schon wäre kein Leben entstanden. Verrechnet man all diese Wahrscheinlichkeiten miteinander, so kommt man zu dem Ergebnis, dass die Chancen, dass beim Urknall ein stabiles Universum entstand, das zudem Leben ermöglichte, etwa 1 zu 10x10123 betragen.
    Diese Zahl ist so groß, dass man sie noch nicht mal schreiben könnte, da es im gesamten Universum weniger Atome gibt als die Nullen, die diese Zahl hat. In der Physik gelten alle Wahrscheinlichkeiten kleiner als 1÷1040 als unmöglich - sie kommen im Universum einfach nicht vor. Ist es da nicht logisch, in diesem Punkt eher von einem Schöpfer auszugehen?
  • Viele Menschen berichten von persönlichen Erlebnissen mit Gott oder z.B. von Nach-Tod-Erfahrungen. Natürlich könnte es sich dabei um Fälschungen oder Einbildung handeln. Aber die Tatsache, dass seit jeher unzählige Menschen an Gott glauben und ihn erfahren haben, sollte zumindest ein Hinweis darauf sein, dass es Gott vielleicht tatsächlich gibt.
  • In der Biologie finden sich komplexe Strukturen, deren Entstehung allein durch die Evolutionstheorie nicht erklärt werden kann. Dazu zählt z.B. die menschliche Zelle und die DNS. Damit solche Strukturen durch Zufall und Mutation entstehen könnten, bräuchte es einen Zeitraum, der weit länger sein müsste, als die Zeit, die der Evolution überhaupt zur Verfügung stand. Wahrscheinlicher ist es da, dass die Schöpfung einen intelligenten Urheber hat. (Was aber die Evolution nicht ausschließt!)
  • Viele Menschen verspüren oft eine Sehnsucht nach Liebe und Glück, die leider durch nichts in der Welt - weder durch den Traumpartner, noch durch Geld und Wohlstand - befriedigt werden kann.
    Wenn man davon ausgeht, dass nichts in der Welt ohne Ziel und Zweck existiert, worauf sollte diese Sehnsucht dann abzielen, wenn nicht auf Gott?
  • Die christlichen Überlieferungen über Jesus und die Offenbarung Gottes am Volk Israel sind historisch besser belegt, als man noch vor wenigen Jahrzehnten gedacht hätte. (Mehr dazu hier.)

Dies sind alles Hinweise darauf, dass es Gott gibt - wohlgemerkt Hinweise! Beweisen können sie nichts. Einzeln könnte man die verschiedenen Aussagen vielleicht widerlegen, aber wenn man alles zusammen betrachtet, scheint Gott doch zumindest nicht allzu unlogisch zu sein, wie man vielleicht auf den ersten Blick denkt.








Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Oliver Kube, 27.09.2007 um 20:53 (UTC):
1. Das mit dem ersten Auslöser bzw. der ersten Ursache hebt sich selbst auf. Wenn alles eine Ursache haben muss, auch z.B. das Entstehen der Materie und der Energie, dann müsste auch Gott eine Ursache bzw. einen Schöpfer haben. Man verschiebt also die Frage nach der ersten Ursache nur. Wenn man davon ausgeht, dass es Gott "schon immer" gegeben hat, dann kann es genauso gut die Energie schon immer gegeben haben.
2.Die Entstehung des Lebens ist kein Wunder, sondern nur das Eintreten eines sehr unwahrscheinlichen Ereignisses. Wenn man annimmt, dass so etwas nicht durch "Zufall" entstehen kann, wie kann man dann glauben, dass Gott einfach "zufällig" oder "einfach so" da war, da Gott ja viel komplexer wäre als beispielsweise der Mensch.
3. Nahtoderfahrungen sind - wie es das Wort sagt - Erfahrungen NAHE am Tode, d.h. die Menschen waren nie wirklich tot, sondern nur nahe dran. Das was sie "sehen" und fühlen, gaukelt ihnen das Gehirn vor.
4. Die Sehnsucht nach etwas beweist noch lange nicht, dass es das auch geben muss. Eben diese Sehnsucht ist ein Hinweis darauf, dass Gott nur eine Projektion des Menschen ist.
5. Nur weil wir uns hier und jetzt etwas nicht erklären können, heißt das noch lange nicht, dass man es sich nie erklären kann. Und selbst wenn es Fragen gibt, die immer offen bleiben werden, so zeigt das nur, dass der menschliche Verstand und die menschlichen Mittel begrenzt sind.
6. Eine Nicht-Existenz lässt sich NIE widerlegen. Man kann auch nicht beweisen, dass es den Osterhasen nicht gibt. Aber wer würde auf die Idee kommen, aus Mangel an Gegenbeweisen an die Existenz des Osterhasen zu glauben?



Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
Dein Name:
Deine Nachricht:

 
  Seit Juli 2006 waren 4946 Besucher (11308 Hits) hier.  
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=